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Klüngel Bücher

Presse  
 
Autorinnen:
       
Anni Hausladen  
Gerda Laufenberg
Pressestimmen zum Buch
Die Kunst des Klüngelns
Erfolgsstrategien für Frauen
Handelsblatt "Karriere",
27./28. April 2001

Keine Angst vorm Klüngeln
Haben Sie heute schon etwas für Ihre Verbindungen getan? Mit wem haben Sie telefoniert, für wen haben Sie Ihre Verbindungen zur Verfügung gestellt? Wer hat für Sie seine Kontakte spielen lassen? Mit anderen Worten: Haben Sie heute schon geklüngelt? Es mag sein, dass Sie das Wort "klüngeln" für solche Aktivitäten niemals in den Mund nehmen würden. Dann sagen Sie stattdessen einfach "networken": Das ist Englisch und klingt modern - und erscheint manchen weniger anrüchig. Aber machen Sie sich nichts vor: Networking ist mehr oder weniger dasselbe wie klüngeln.
Gerade als Selbständiger brauchen Sie Informationen, Tipps, Empfehlungen und Kontakte, um erfolgreich zu sein. Wenn Sie die nicht haben, müssen Sie auf andere zurückgreifen. Kurz gesagt: Sie benötigen ein Klüngelnetz, vor allem zu Ihren Kunden oder Auftraggebern. Je konkreter Sie Ihre Ziele definieren, desto leichter lassen sich dafür Klüngelpartner finden. Sie wollen beispielsweise "mehr Umsatz erwirtschaften"? So formuliert ist das kein erklüngelbares Ziel.
Wenn Sie aber entschieden haben, mit welchem Produkt oder welcher Dienstleistung Sie das Umsatzplus erreichen wollen, wenn Sie sich danach fragen, in welcher Zielgruppe Sie Kunden finden, dann kann das Netz arbeiten. Jetzt werden sich ein oder mehr Klüngelpartner finden lassen, die Ihnen den direkten Zugang verschaffen oder wissen, wer Ihnen den Einstieg ermöglichen kann. Man kennt jemanden, der jemanden kennt, die jemanden kennt. Sie kennen das bestimmt.
Denn das ist die alles entscheidende Frage: Wo und wie finden Sie den Kontakt zu den Leuten, die Sie brauchen? Welche Personen, Institutionen, Vereine, Clubs, Szenen oder Unternehmen könnten sich als Klüngelpartner eignen? Vor allem als Unternehmer sollten Sie gezielt überlegen, wo Sie aktives Mitglied werden müssen. Für die einen ist es der Golfclub, für die anderen der Stammtisch. Überlegen Sie auch, an welchen Veranstaltungen Sie unbedingt teilnehmen müssen.
Wie aber knüpfen Sie dort Kontakte, und wie bringen Sie die anderen dazu, Sie zu unterstützen? Als erstes: Hören Sie aufmerksam zu, wenn andere von Ihrem "Klüngelpotenzial" erzählen - also von Ihren Erfolgen, Kompetenzen und Kontakten. Seien Sie neugierig auf Menschen, auch auf ihre Vorlieben und Interessen. Speichern Sie das, was Sie erfahren, in Ihrem Notizbuch oder einer "Klüngeldatei" ab. So können Sie gezielt auf dieses Potenzial zurückgreifen.
Tipp zwei: Machen Sie sich selbst zu einem interessanten und lohnenden Klüngelpartner. Erzählen auch Sie von Ihren Ideen, Ihren Zielen und bisherigen Erfolgen - nicht in Form einer selbstgefälligen Eigendarstellung, sondern als lohnenden, vielleicht sogar spannenden Einblick in Ihre Welt. Machen Sie die anderen neugierig auf Ihre Möglichkeiten und Kontakte. Und wenn Sie das "Klüngelspiel" schneller in Gang bringen wollen, dann steigen Sie mit einer Vorleistung ein - einer Einladung, einem Service, einer Information -, damit die anderen Sie und Ihre Leistungen kennen lernen und einen Anreiz haben, sich für sie einzusetzen.
Aber vergessen Sie beim Klüngeln niemals einen wichtigen Grundsatz: Die Regel des Ausgleichens, des Gebens und Nehmens. Beim Klüngeln darf keine Einseitigkeit entstehen. Sorgen Sie dafür, ein gleichwertiger Klüngelpartner zu sein. Deshalb überlegen Sie, was Sie Ihren Helfern als Gegenleistung anbieten. Ein einfacher Dankesbrief, eine Einladung zum Beethoven-Abend, ein Abendessen, eine Auftragsvermittlung oder oder. Das wird für Sie kein Problem sein; Sie waren ja neugierig und haben alles gut gespeichert - natürlich auch die Musikvorlieben Ihrer Klüngelpartner.
Klüngeln ist ein Pingpong-Spiel. Das System heißt: Ich empfehle dich und du empfiehlst mich. Oder: Wir machen uns gegenseitig erfolgreich. Denn wer sich ausgenutzt fühlt, hat wahrscheinlich kein Interesse mehr auf ein gemeinsames Bier oder Essen. Dabei sind gerade diese geselligen "Klüngelzeiten" die informativsten. Nehmen Sie sich Zeit fürs Plaudern, auch außerhalb der Geschäftszeit. Was Sie hier so nebenbei erfahren oder im Vorfeld von Entscheidungen klären können, erspart Ihnen unter Umständen viele Stunden harte Arbeit.
Anni Hausladen
Die Autorin betreibt in Köln ein Beratungsbüro für Frauen im Management und Unternehmerinnen und hat gemeinsam mit Gerda Laufenberg das Buch "Die Kunst des Klüngelns. Erfolgsstrategien für Frauen" geschrieben.

 

 
Psychologie heute,
Nr. 1/2001

Adenauers Schülerinnen
Inge Zenker-Baltes
Männer praktizieren es seit Jahrhunderten, Frauen kommen langsam, aber immer öfter auf den Geschmack, Norddeutschen fällt es schwerer, Rheinländer sind damit aufgewachsen, wir alle kennen es, wissen aber nicht so ganz genau, was eigentlich damit gemeint ist: Klüngeln. Die besonders für Frauen existenzbedrohende Wissenslücke füllen zwei Autorinnen mit ihrem Buch Die Kunst des Klüngelns. Klüngel - die Kraft, stärker "als sämtliche Zeugnisse und Diplome" - ist ein Zauberwort, als dessen mutmaßlicher Erfinder und Fan Konrad Adenauer gilt. Mitnichten handelt es sich um eine Untergruppe von Filz oder Erpressung, wenn auch einige Kriterien ähnlich scheinen. Im Alten Testament heißt es noch "Auge um Auge", heute dagegen "Eine Hand wäscht die andere". Wie ein gut organisiertes Klüngelsystem funktioniert und was bei dessen Aufbau zu beachten ist, lernen wir mithilfe ausgeklügelter Frage- und Hinweisbogen und aus zahlreichen Geschichten, die das Leben schrieb. Am Ende des Buches beherrschen wir die Raffinessen des Klüngelns nahezu perfekt und sind längst süchtig geworden, denn "ein guter Klüngel zur rechten Zeit kann das Paradies auf Erden erhalten helfen".

 

 
EWMD (European Women's Management)

Die Kunst des Klüngelns
Karriere-Ratgeber für Frauen - dieses Thema boomt seit einigen Jahren. Die Kölner Autorinnen Anni Hausladen und Gerda Laufenberg behaupten geradewegs: "Nutzen Sie eine Kraft, die stärker ist als sämtliche Zeugnisse und Diplome: Nutzen Sie die Kraft des Klüngelns. Klüngeln ist - bislang jedenfalls - Männersache. Sie beherrschen diese Kunst von der Pike auf und setzen sie gezielt für die eigene Karriere ein, während Frauen zwar über eine Vielzahl persönlicher Beziehungsgeflechte verfügen, aber sich hüten, daraus persönliche Vorteile zu schöpfen. Hausladen und Laufenberg zeigen ihren Leserinnen, wie sie die Kunst des Klüngelns erlernen und für sich nutzen können. Sie machen ihnen klar, dass es im Grunde ausschliesslich darum geht, souverän und gezielt nach dem Motto "wir kennen uns und wir helfen uns" zu verfahren. Daran, so die Autorinnen, sei nichts Verwerfliches, denn beide Seiten profitieren schliesslich davon. Das Klüngeln allerdings will gelernt sein. Schritt für Schritt erfährt die Leserin, welches "Handwerkszeug" sie sich antrainieren sollte, um schliesslich - denn darum geht ja - Werbung in eigener Sache zu machen. Neugierig sein, die positiven Seiten der Menschen sehen, reden statt schweigen, Kontakte knüpfen und sich für Gefälligkeiten erkenntlich zeigen - das sind die zentralen Botschaften, die jedoch nicht belehrend, sondern mit vielen Beispielen aus Alltags- und Berufspraxis daherkommen. Die Autorinnen, das merkt man schnell, schöpfen aus ihrem Fundus von "Klüngelseminaren", die sie speziell für Frauen anbieten. Sie flechten Übungen ein und bieten Checklisten an. So kann die Leserin sich gleich während der Lektüre ein Bild von ihren Schwächen und Stärken machen und ihr individuellen "Klüngelpotential" einschätzen: Was will ich erreichen? Wer kann mir dabei behilflich sein? Was kann ich ihr bzw. ihm im Gegenzug bieten? Wo liegen meine Fähigkeiten? Welche Kontakte habe ich oder möchte ich verstärken? Solche und ähnliche Fragen mögen banal klingen für diejenigen, die sich sowieso schon in einem prallen Geflecht von beruflichen, ehrenamtlichen und privaten Kontakten bewegen und klüngeln, ohne es eigentlich zu merken. Für diejenigen Frauen aber, die das bislang nicht tun, eröffnen sich neue Welten. Dieses Buch ist mehr als eine Ratgeberin. Es liegt mit seinen 264 gebundenen Seiten kompakt in der Hand. Es bündelt frauenpolitisches und fachliches Know-How mit alltäglicher Lebens- und Berufserfahrung. Ein topaktuelles Adress- und Internet-Verzeichniss wichtiger Frauennetzwerke in Deutschland erleichtert die Orientierung für das künftige Networking. Ein besonderes Bonbon sind die klüngelnden Anekdoten und Zeichnungen der in Köln weithin bekannten Malerin Gerda Laufenberg.

 

 
existenti-elle

Die Kunst des Klüngelns
Ilona Giese, EGZ Beckum
Aha - geht doch. Klüngeln lässt sich lernen. Was mann schon kann und lange praktiziert, muss sich frau als Erfolgsstrategie erst noch aneignen. Spätestens nach der Lektüre verschwindet der Glaube an die Anonymität des Marktes und die sachliche Gerechtigkeit der Hierarchie. Gewarnt vor dem Buch seien Stubenhockerinnen und Einzelgängerinnen. Allen anderen wird zunächst eine umfassende Einleitung zum Klüngeln geboten, das sich beschreiben lässt als "Aufbauen, Pflegen und Nutzen eines ausgewogenen Systems von Beziehungen." Die Bedeutung von Vitamin B ist bekannt - doch auch, dass sich solche Beziehungen zielorientiert aufbauen und pflegen lassen? Zielorientierung hinsichtlich der Sache - kein Problem. Personen orientierte Klüngelnetze dagegen stehen, trotz aller den Frauen zugeschriebenen sozialen Kompetenzen, nicht im Programm. Also: Klüngeln durchschauen und lernen. Auf knapp 200 Seiten breitet sich das Lernprogramm aus: Viel Text mit Beispielen, Übungen und praktischen Hinweisen, die die Umsetzung erleichtern aber nicht ersetzen: Allein lässt sich nicht klüngeln. Sinnvollerweise sind daher im Anhang Adressen von Netzwerken zusammengestellt. Und wem das Buch im Schrank nicht ausreicht, die kann sich die Klüngel-Übung von Anni Hausladen holen oder zum lustvollen Anreiz die Klüngel-Grafiken von Gerda Laufenberg an die Wand hängen. Ein echter Klüngel.

 

 
Mobile,
Social-Groupwork-Report, Nr. 2/2000

Kann den Klüngeln Sünde sein?
Prof. Heinz J. Kersting
IBS - Institut für Beratung und Supervision
www.ibs-networld.de
Anni Hausladen ist Groupworkering und Supervisorin. Viele Mitglieder der AASWG kennen sie seit den Zeiten ihrer Ausbildung am Institut für Beratung und Supervision Aachen in Groupwork und Supervision. Für das Werkbuch: Arbeiten mit Gruppen, herausgegeben von Georg Nebel und Bernd Woltmann verfaßte sie den wichtigen Artikel: "Frauengruppen: Andere Werte und Spielregeln".
Jetzt hat Anni Hausladen zusammen mit Gerda Laufenberg ein Handbuch über das Klüngeln veröffentlicht, das alle weiblichen Groupworker unbedingt lesen sollten. Klüngeln trägt zum Erfolg des Social Groupwork bei, wie kaum eine andere Strategie, das wissen vor allem rheinische Groupworker. Für sie ist Klüngeln nichts unmoralisches und sie brauchen es auch nicht, wie in weniger leichtlebigen Regionen der deutschen Sprache mit solch sperrigen Begriffen, wie Networking oder Beziehungspflege wissenschaftlich umschreiben. Ähnlich argumentieren die Autorinnen und stellen die rhetorische Frage: "Kann denn Klüngeln Sünde sein?" Ihre befreiende Antwortet lautet: "Es wäre eine Sünde, nicht zu klüngeln." Selbstverständlich grenzen sie die hohe Kunst des moralisch wertvollen und gebotenen Klüngelns ab von der Korruption und vom "fiesen" Klüngel. Ihr Buch hat nichts mit "schwarzen Koffern und schwarzen Konten" zu tun. "Mädchen, die nicht klüngeln kommen in den Himmel", da wir aber noch auf Erden leben, so meinen die Autorinnen: "Kommen Mädchen, die klüngeln, überallhin." Viele nach oben, z.B. an die Spitze ihrer Organisationen. Es gibt ein Leben vor dem Tod! Die Grundthesen sind darum: "Wer klüngelt gibt nicht auf.", "Klüngeln heißt: Zielstrebig Umwege einschlagen", "Geklüngelt wird überall." Doch Vorsicht: Wer vom Klüngel profitiert, hängt meistens seinen Erfolg nicht lauthals an die Klüngelglocke, sondern definiert ihn als Ergebnis eigener Kraftansrengungen. Wer nocht nicht auf dem Karussell des Klüngelns mitfahren kann, mißbilligt das Klüngeln lauthals. "Jedenfalls so lange, bis auch er oder sie die Vorteile des Klüngelns zu spüren bekommt" (S. 16). Klüngeln für Frauen? Bisher, so die Autorinnen, sei Klüngeln eher Männersache gewesen und sie entlarven so ganz nebenbei gleich eine der beliebten Begründungen für die exorbitanten Höhen der Managergehälter - Streß und Einsamkeit an der Spitze einer Organisation - als puren Nonsens. "Verdienen Sie wirklich gut genug, um aufs Klüngeln verzichten zu können?" fragen sie die Leserin. Für die Frauen, die nicht verzichten wollen, machen sie in mehreren Kapiteln das Klüngeln lernbar. Es sollen hier nicht die Klüngelstrategien, die zum Erfolg führen, verraten werden. Selber lesen macht Frau klug. Einige Themen seien jedoch genannt, die aufs Buch neugierig machen sollen: Die drei Klüngelvarianten: Klüngeln im Job, Klüngeln um einen Gegestand und Klüngeln als Marketingstrategie. Test für den persönlichen Klüngelhintergrund. Die Philosophie der Klünglerin: Die Klünglerin sieht die positiven Dinge, sie ist neugierig, sie teilt sich mit, sie gibt und nimmt, sie knüpft Kontakte. Das Knüpfen von Klüngelnetzen. Manches wird die Leserin bei sich wieder erkennen. Vieles wird ihr als nützlich bewußt werden, was sie sich bisher nicht eingestanden hat. In Zukunft jedenfalls wird sie mit besserem Gewissen und größerer Lust kreatives klüngeln. Wer sich ins große Klüngelnetzwerk der Frauen einbinden will, findet im Anhang vielfältige Hinweise auf interessante Adressen. Wer das Klüngeln intensiver lernen möchte, kann bei Anni Hausladen auch einen Klüngelworkshop buchen (info@frauen-kluengeln.de).
Das anregende Buch ist flott und frech geschrieben und mit herrlich treffenden Zeichnungen von Gerda Laufenberg garniert, deren Grafiken man besichtigen und kaufen kann, nach dem Motto: "Die Klünglerin an der Wand!" (GerdaLaufenberg@netcologne.de).
Kurz: Das Buch gehört in jede Hand einer jeden Groupworkerin und eignet sich als Geschenk für jede nahe Freundin. Wenn auch auf den ersten Seiten nur die Leserin ausdrücklich "als Frau" angesprochen wird (S. 10), können auch Männer aus diesem Buch sehr viel lernen. Sie brauchen sich zum Erwerb des Buches nicht einmal in einen Frauenbuchladen zu wagen. Es ist im normalen Buchhandel erhältlich. Der männliche Schreiber dieser Besprechung gesteht, daß er selbst manch Neues übers Klüngeln von den beiden Frauen gelernt hat, obschon er sich (echt männlich!) einbildet, ein Meister des Klüngelns zu sein.

 

 
Rezension von
Gabriela Schaaf,
Deutsche Welle - Sendung Buchtipp vom 15.05.2000

Heute schon geklüngelt? Nein? Ach so - Sie wissen nicht, was das ist. Kämen Sie aus Köln, wären Sie mit dem Begriff aufgewachsen, den der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt, Konrad Adenauer, so treffend mit dem Satz umschrieben hat: "Wir kennen und wir helfen uns". So übersetzt, ist der Vorgang des Klüngelns weit über die rheinische Metropole hinaus bekannt - jedenfalls unter Männern. Überall da, wo Ämter und Posten verteilt werden, klüngeln sie, was das Zeug hält: in Vereinen, Parteien Berufs- oder Wirtschaftsverbänden.
Frauen waren in dieser Hinsicht bisher viel zu zurückhaltend, meinen Anni Hausladen und Gerda Laufenberg und haben eine Anleitung vorgelegt, mit der auch Frauen demnächst ihre Klüngelpotenziale für die berufliche Karriere nutzen können. Kann denn Klüngeln Sünde sein? Diese Frage beantworten die Autorinnen mit einem entschiedenen "Nein" und distanzieren sich ausdrücklich von negativen Assoziationen wie Ämterpatronage, Filz und Korruption. Die "Kunst des Klüngelns" ist vielmehr ein ständiges Ausbalancieren zwischen Geben und Nehmen, ein faires Handeln, von dem alle etwas haben und das keinem Dritten schadet.
Denn, so die Ist-Analyse, Qualifikation allein reicht nicht aus und die Tasche voller Diplome ist nicht unbedingt ausschlaggebend für Erfolg. Männer mit ihren Seilschaften in der ganzen Gesellschaft, wissen das. Und Frauen können es jetzt lernen, anhand konkreter Übungen und Fallbeispiele, die in diesem Buch versammelt sind, praktisch erprobt und für gut befunden in "Klüngelworkshops", mit denen sich die Supervisorin Anni Hausladen bereits einen Namen gemacht hat.
Sie sind jetzt neugierig geworden und wollen mehr wissen? Neugier ist schon mal gut und eine wichtige Voraussetzung - ebenso wie Kontaktfreude. Denn um die richtigen Klüngel-Partner oder Partnerinnen zu finden, müssen Sie viel über andere wissen und dürfen auch mit Informationen über sich selbst nicht zurückhaltend sein. Wenn Sie zum Beispiel aus lauter Bescheidenheit verschweigen, dass Sie eine begnadete Heimwerkerin sind, wird Sie ihr Nachbar niemals bitten, ihm beim Zusammenbau seines zehnteiligen Schrankes zu helfen. Umgekehrt werden Sie vermutlich niemals erfahren, dass just dieser Mensch mit den zwei linken Händen gute Kontakte zu der Computerfirma hat, bei der Sie gerne einen Job hätten. (Klüngeln heißt: zielstrebig Umwege einschlagen. Weshalb die gute Klünglerin eine ist, die auf ein ganzes Netz zurückgreifen kann und selbst auch vermittelnd tätig wird. Ich kenne da einen, der eine kennt, die könnte dir helfen...)
"Die Kunst des Klüngelns" ist ein ausgesprochen unterhaltsames Ratgeberbuch, angereichert mit kleinen Geschichten und Zeichnungen der Malerin Gerda Laufenberg. Auch Männer können hier sicher noch einiges dazulernen. Und die Autorinnen wären selbst keine guten Klünglerinnen, wenn sie nicht die eigene PR im Buch untergebracht hätten: unter der Internetadresse "www.frauen-kluengeln.de" gibt es weitere Informationen zu Workshops, Klüngelgrafiken, Mousepads...Schauen Sie doch einfach mal nach!
Deutsche Welle - Buchtipp - Sendung: 15. Mai 2000

 

 
Weitere Veröffentlichungen:

 

Zeitschriften:
Karriereführer Hochschulen/ Emma/ Cosmopolitan/ Südstadt Magazin, Köln/ Online Today/ Brigitte/ Allegra/ Amica/ ab 40/ Buchmarkt/ Vivian/ Psychologie heute/ bonus/ Mobile Social Group Work Report/ existenzi-elle, Münster/ EWMD, Frankfurt (European Women's Management)
und in vielen anderen Frauenverbandszeitschriften

Zeitungen:
Stuttgarter Zeitung/ Münster/ Südwest Presse, Ulm/ Die Zeit/ 20 Minuten Köln/ Express, Köln/ Hamburger Abendblatt/ Kölner Stadtanzeiger/ Hamburger Rundschau/ Westerwälder Zeitung/ Rheinische Post/ Handelsblatt/ Kölner Morgen/ Die Welt/ Süddeutsche Zeitung/ FAZ/ Trierischer Volksfreund/ WZ-Düsseldorf/ Offenburger Tageblatt/ WZ-Eschwege/ Kölner Stadtanzeiger/ BILD-Zeitung Dresden/ Hessische Allgemeine, Kassel/ Rheinische Post/ Badische Zeitung/ Erftstadt-Anzeiger/ Münchener Abendzeitung/ Financial Times Deutschland

Online-Zeitungen:
Die Glocke-online/ Focus Online/ Online today/ Frauenfinanzseite/ Online-Projekt Alma

Radiosender:
Radio Erftkreis/ ORB-Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg/ WDR 5/ WDR 2/ Radio Bremen 4-Jugendwelle/ Deutsche Welle/ Radio RSG/ Antenne Aachen/ Funkhaus Aachen

Fernsehsender:
WDR Lokalzeit, WDR Frau-TV

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